Olga Weber und Elke Hottenrott erfolgreich über 73,9 km bei RENNSTEIGLÄUFERatHOME

Sport in Hessen wieder erlaubt - Ski-Club öffnet erste Trainingsangebote im Freien

Mittwoch: Skigymnastik / Frauengymnastik bis auf weiteres abgesagt

Bahntraining: Dienstagstraining findet statt

Org.-Team Lauf: Wir bedanken uns für die Bereitschaft zur Hilfe

Winterlauftreff Hundsrück geht im November weiter

Lauftreff Donnerstag Eingang Sportplatz Torwiese findet wieder statt

Olga Weber und Elke Hottenrott absolvieren 73,9 km bei RENNSTEIGLÄUFERatHOME

Elke Hottenrott jubelt

Eschwege. "Wenn schon der wirkliche Rennsteiglauf nicht stattfinden kann, muss man sich neue Ziele setzen", begründete Elke Hottenrott vom SCM ihre Teilnahme am virtuellen Lauf am vergangenen Samstag. Wo alljährlich mehrere tausend Laufbegeisterte beim Rennsteiglauf zusammenkommen, herrschte diesmal gähnende Leere. Denn alle, die eigentlich starten wollten, erhielten eine Absage. Allerdings bot der Rennsteiglaufverein, so zu sagen als "Kundenbindung" an, dass jeder seine Wunschstrecke in seinem Laufrevier absolvieren könnte - natürlich unter Beachtung der Corona-Bestimmungen - und diese Daten dann aufliefern sollte. Wer sich zu dem virtuellen Lauf meldete, erhielt auch eine Startnummer. So startete Elke mit drei Gleichgesinnten zu dem 73,9 km-Lauf am Thüringenpark in Erfurt pünktlich um 07.00 Uhr.

Olga Weber jubeltDa war Olga Weber, unsere zweite Läuferin in diesem Lauf, bereits eine Stunde unterwegs. So war exakt um 06.00 Uhr vor ihrem Geschäft in der Bahnhofstraße in Eschwege Richtung Lindewerra los gelaufen. Auch sie hatte sich den Supermarathon vorgenommen. Im Gegensatz zu Elke war es für sie der Erste seiner Art und war sie die ersten 32 Kilometer allein gelaufen. "Auf den ersten zehn Kilometern bin ich förmlich geflogen", resümierte sie anschließend. "Vielleicht lag es an den guten Bedingungen: ca. 5°C und kein Wind - das Wetter war super", fügte sie als Erklärung hinzu. An der Brücke in Lindewerra drehte sie um, um zurück Richtung Eschwege zu laufen. Hier erhielt sie dann auch zeitweise Läuferbegleitung. "Einmal für sieben und einmal für 15 Kilometer." Ansonsten erhielt sie Unterstützung vom Fahrrad aus. Allerdings reichte die Distanz Eschwege - Lindewerra und zurück noch nicht aus, so dass Olga Weber an der Kreisstadt vorbei auf der rechten Werraseite bis zur Brücke in Wanfried laufen musste und auf der linken Uferseite zurück. "Die Kilometer 50 bis 65 waren die härtesten", bilanzierte die Läuferin im Ziel. Ebenso stellte sie dort fest, dass sie einen Sonnenbrand bekommen hatte. Nach 7:47:25 Stunden hatte sie den Start- und Zielbereich in Eschwege wieder erreicht. "Vor lauter Freude habe ich noch eine Ehrenrunde auf dem Kreisel am Stadtbahnhof zurückgelegt", erzählte eine auch Tage später noch stolze Olga Weber zufrieden über ihren ersten Ultra-Marathon. Bei aller Freude und allem Stolz vergaß sie aber auch nicht, sich ganz herzlich bei ihrer Begleittruppe zu bedanken, "ohne die ich das nicht geschafft hätte!" Als "Belohnung" erhielt Olga anschließend eine Torte, auf der Kilometer- und Zeitleistung verewigt waren.

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Ausdauersport ist gesundheitsfördernd

Auswahl kleinerDr. med. Henning Köhler ist leitender Oberarzt für Kardiologie und Sektionsleiter Angiologie im Klinikum Werra-Meißner. Nach seinem Examen in 1988 hat er seine internistische Ausbildung in Eschwege gemacht und 21 Jahre im Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg gearbeitet. Seit 2017 arbeitet er wieder im Klinikum Werra-Meißner.
Der 59-jährige interessiert sich seit seiner frühen Kindheit für Sport. Während sich anfänglich alles um Fußball drehte, kam in der Studienzeit das Laufen hinzu. Damals nahm er an vielen Wettkämpfen teil, heute steht der Spaß- und Gesundheitsfaktor im Vordergrund. Das Radfahren, egal ob Rennrad oder Mountainbike, ist heute seine Lieblingsbeschäftigung. Skifahren kommt bei dem Arzt auch nicht zu kurz. Eine Woche ohne Sport ist für ihn „kaum auszuhalten“.
In einem Interview erzählt der Kardiologe, welcher Sport die Herzgesundheit fördert und wann Ausdauersport krank machen kann.

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Zwei Siege am "Grünen Tisch" für Tanja Nehme und Reinhardt Gehrmann

Eschwege. Derzeit hat der organisierte Sport aufgrund behördlicher Verbote Pause. Was für Hessen Gültigkeit hat, gilt ebenso im Nachbarbundesland Thüringen. So musste der dritte und letzte Lauf der Winterlaufserie des Eisenacher Leichtathletik-Vereins am letzten Sonntag im März ausfallen. In der Woche drauf verkündete der Veranstalter folgendes Serienresultat. Drei Aktive des SCM kamen in die verkleinerte Cupwertung, da sie zwei von drei Läufen über 5,5 km absolviert hatten.

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Der Eschweger Lauf fällt aus

Nach dem gestrigen Beitrag im Marktspiegel könnte der Eindruck aufkommen, das am kommenden Wochenende unser Volkslauf "Rund um die Leuchtberge" doch stattfinden würde. Dies ist nicht korrekt.

Leider wurde ein im Vorfeld des Laufs gefertigter Ankündigungsbericht doch veröffentlich, obwohl mittlerweile die Veranstaltung leider abgesagt werden musste.

Zunächst wurden Veranstaltungen mit mehr als 100 Beteiligten  vom Werra-Meißner-Kreis untersagt, seit dem letzten Wochenende sind diese auch - im Rahmen der Corona-Virus-Bekämpfung - vom Land Hessen untersagt worden.

Um es nochmal eindeutig zu sagen:

Der Eschweger Lauf 2020 findet NICHT statt.

Wie es mit weiteren zukünftigen Veranstaltungen aussieht, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Dies wird entsprechend der Rahmenbedingungen und der dann geltenden Ver- und oder Anordnungen entschieden.

Ein Ehepaar - ein Rennen - zwei Meistertitel + zwei erste Plätze

Tanja Nehme Nordhessischen Crossmeisterschaften in Diemelsee-WirmighausenBei den Nordhessischen Crossmeisterschaften in Diemelsee-Wirmighausen vertraten Tanja Nehme und Reinhardt Gehrmann überaus erfolgreich die Farben des Ski-Club Meißner (SCM). Der Veranstalter hatte Start und Ziel an den Ortsrand gelegt. Als Wettkampfstrecke hatte er eine hügelige Kuhweide ausgesucht. Darauf hatte er eine 1.000 Meter und eine 1.450 Meter lange Runde mit Flatterband abtrassiert. Der viele Regen der Vortage sorgte für schweres Geläuf.
Für alle Frauen und die Männer > 50 Jahre gab es eine 4.900 Meter lange Strecke, die im gleichen Rennen von Tanja Nehme und Reinhardt Gehrmann zu bewältigen war. Tanja übernahm bereits kurz nah dem Start die Führung in der Frauenwertung. Sie gab diese auch nicht mehr ab, so dass sie nach nur 19:46 Minuten mit 48 Sekunden Vorsprung den Titel "Nordhessische Cross - Meisterin" errang. Ihr Mann Reinhardt benötigte 25:50 Minuten. Das reichte aus für den 1. Platz der M70 und damit den 2. Titel für den SCM. "Das war doch eine gelungene Generalprobe für die jetzt folgenden Deutschen Meisterschaften im Cross in Sindelfingen", meinte Tanja Nehme anschließend ganz zufrieden.

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Sieben Eschweger gegen 6374 andere Läufer beim Frankfurt-Halbmarathon

Am vergangenen Sonntag kamen insgesamt 6381 Läuferinnen und Läufer beim Frankfurter Halbmarathon ins Ziel. Unter ihnen befanden sich auch sieben Frauen und Männer des SCM. Die Rahmenbedingungen waren mit ca. 6 bis 8°C am Start und ca. 12 bis 14°C im Ziel in Verbindung mit mäßigem Wind und Sonnenschein auf der 2. Hälfte der Rennstrecke so gut, dass der Sprecher bereits vor dem 1. Start verkündete: " Es sind Bedingungen für Bestzeiten." Am intensivsten hatte das offenbar Olga Weber verinnerlicht. Nach dem Einlauf im Frankfurter Waldstadion fragte die Läuferin des SCM ein wenig ungläubig: "Ich habe es tatsächlich geschafft und bin unter 1:40 Stunden geblieben?" Riesig war dann ihre Freude, als in der Ergebnisliste die Zeit von 1:39:14 Stunden und eine Platzierung als Neunte der W50 auftauchten. Am ehesten ihr folgen konnte noch Mario Kirschner. Jedoch auch erst im respektvollen Abstand von etwas mehr als acht Minuten. Das bedeutete dann aber schon Platz 252 der M50. Auch er war mit sich und seinem Ergebnis zufrieden. "Die neue Streckenführung finde ich gut", meinte er anschließend im Kaffee-/Kuchenbereich. Dirk Degenhardt benötigte 1:50:16 Stunden. Damit kam er auf Platz 285 der M45. Auch Andreas Fehling hielt deutlich Abstand zur magischen 2-Stunden-Grenze, als er fast fünf Minuten vorher in das Stadion ein- und die Ziellinie überlief und sich dadurch Platz 73 der M60 sicherte. "Es wäre schön, wenn ich unter zwei Stunden bliebe", hatte Julia Eichenberg die voraussichtliche Endzeit schon vor einiger Zeit bekannt gegeben. Zur Sicherheit hatte sie sich mit Wolfgang Miersch einen persönlichen Zeitkontrolleur organisiert. Beide liefen die Gesamtdistanz von 21,0975 km zusammen und beendeten ihr Rennen bereits nach 1:57:09 Stunden. Für die eine bedeutete das Platz 187 der W20 und für den anderen Platz 500 der M35. Petra Bierent erreichte Platz 155 der W50. "Mit meiner Zeit von 2:22:53 Stunden bin ich ganz zufrieden", rief sie dem Chronisten am Aufgang zum Kaffee-/Kuchenbereich zu.

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