Paulila Frenzel gewinnt 800 Meter beim 10. Herbstsportfest des Eisenacher LV

Fotos vom 23. Meißner-Berglauf online

Clara Costadura und Robert Meier gewinnen Hessische Berglaufmeisterschaften

Hess. Berglaufmeisterschaften und Berglauf erfolgreich abgeschlossen - Ergebnisse auf raceresult.com und hlv.de

Hessische Berglaufmeisterschaften und Berglauf am 11.09.2021 – 10:00 Uhr in Abterode

Damen-Gymnastik findet statt

Skigymnastik mittwochs um 20 Uhr

Lauftreffs geöffnet - Bahntraining findet statt

Drei von fünfhunderteinundzwanzig beim 1. Virtuellen Kaufunger Silvesterlauf

Silvesterlauf TeilnehmerEschwege. Wie der heimischen Presse zu entnehmen war, starteten insgesamt 521 Läuferinnen und Läufer beim letztjährigen Kaufunger Silvesterlauf. Unter ihnen mit Christinan Cassel, Stefan Möller und Andreas Fehling auch drei Mitglieder des SCM. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben fand der Lauf jedoch nicht real in der Gemeinde des Kreises Kassel statt. Vielmehr hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, zwischen dem 25. und 31. Dezember auf einer selbstgewählten Strecke mit der Wettkampfdistanz von ca. 7,7 Kilometer zu laufen. Unsere drei Athleten versammelten sich in Eigenregie und wählten das Gebiet um den Meißnerortsteil Germerode als Austragungsort am Silvestertag. Unter Beachtung der Hygienebestimmungen absolvierten sie gutgelaunt die Strecke. Nachdem sie ihre Ergebnisse dem Veranstalter gemeldet hatten, erhielten sie ihre Urkunden mit folgenden Ergebnissen. Schnellster des Trios war der Jüngste, Christian Cassel. Mit seiner Zeit von 40:37 Minuten belegte er Platz 6 der M35. "Auf den zweiten Platz" kam Stefan Möller mit einer Zeit von 40:53 Minuten. Das reichte für Platz 16 der M50. Mit etwas Abstand folgte Andreas Fehling. Seine Zeit von 41:41 Minuten bedeutete jedoch die beste Platzierung der drei Läufer des SCM. Andreas belegte Platz 4 der M60.

Beseelt von dem Bewusstsein, mit ihrem Startgeld auch noch eine Spende erlaufen zu haben, gingen die Drei zum Jahreswechsel.

Noch einmal beim Lollslauf 2020 gestartet

Petra, Stefan und Andreas im ZielEschwege. Am vergangenen Sonntag fand der sechste und damit letzte Teil der Durchführung des diesjährigen Lollslaufes in Bad Hersfeld statt. Die aktuelle Pandemie machte Massenstarts unmöglich. Deshalb hatte der SC Neuenstein ein anderes Konzept bereits im April entwickelt. Aufgrund der damaligen Rahmenbedingungen waren nur 100 Läuferinnen und Läufer über letztlich 10,8 Kilometer zugelassen, die der Starter einzeln alle drei Minuten auf die Strecke schickte. Petra Bierent, Stefan Möller und Andreas Fehling vom SCM gehörten zu den Glücklichen, die starten durften. Denn das Kontingent war schnell ausgebucht.

Am Start und im Ziel im Kurpark strahlte die Sonne mit den Aktiven um die Wette, die Temperaturen waren gering. Also eigentlich gute Rahmenbedingungen für eine Stadionferne Veranstaltung, wäre da nicht der deutlich spürbare Gegenwind im Fuldatal auf dem Weg nach  Kohlhausen gewesen. Stefan Möller nahm als erster SCM-Läufer das Rennen auf. Eine alte Verletzung ließ ihn zwar vorsichtig beginnen, aber hinderte ihn zunächst nicht. "Das letzte Drittel der Strecke wurde dann aber doch zur Strapaze. Ich habe mich nur noch irgendwie ins Ziel gequält", erklärte er seine unbedeutende Zeit anschließend im Ziel. Dass er letztlich nur Platz 20 in der M50 belegte, überraschte Stefan dann nicht. Petra Bierent ging als einzige SCM-Läuferin auf die Strecke. Auch sie tat sich schwer in deren Bewältigung. Allerdings wechselte ihr Gesichtsausdruck von sehr konzentriert auf entspannt auf den letzten 100 Metern, als sie wahrnahm, wer am Streckenrand die Fotos "schoss". "Es war schon sehr anstrengend, vor allem der Berg hinten in den Wald tat richtig weh", meinte auch Petra im Ziel. Als Siebte der W50 hatte sie 1:13:47 Stunden benötigt. 15 Minuten nach ihr nahm dann Andreas Fehling den Wettkampf auf. Auch er kehrte abgekämpft zurück und wirkte enttäuscht, bis er meinte: "Endlich wieder einmal ein Rennen durchgelaufen!" Dabei strahlte er. Mit 58:06 Minuten blieb er zudem deutlich unter der Grenze von einer Stunde und freute sich über Platz 4 der M60. 

Da es keine Duschmöglichkeiten gab, hieß es anschließend nur noch, schnell umziehen und zurück nach Eschwege. So war auch niemand der drei Aktiven mehr anwesend, als der Verfasser 40 Minuten später von seiner Erkundungstour per Faltrad von der Strecke zurückkam und bestätigen konnte, dass die eigentliche Lollslaufstrecke im Fuldatal nicht so anspruchsvoll ist, dafür aber schneller.

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Eine Familie, vier Starts, drei Siege - Familie Frenzel sehr erfolgreich beim VR-Bank-Mitte-Herbstlauf in Dingelstädt

Eschwege. Am vergangenen Samstag fand der diesjährige VR-Bank-Mitte-Herbstlauf, besser bekannt unter seinem ehemaligen Namen "Kanonenbahnlauf" in Dingelstädt statt. Unter fast 300 Läuferinnen und Läufern gingen auch sechs Aktive des SCM, aufgeteilt in zwei Familien, an den Start. Dabei bot die Familie Frenzel mit Jörg und Dorothee sowie ihren Töchtern Maya und Paulila vier und die Familie Hoffmeister mit Vater Wolfgang und Sohn Jakob zwei Mitglieder auf. Familie Frenzel ging 

dabei über einen, drei und fünf Kilometer an den Start, die beiden Hoffmeisters über fünf und zehn Kilometer. Die Strecken verliefen auf dem Radweg entlang der ehemaligen Kanonenbahn als flache Wendepunktstrecken. Aufgrund des vorgelegten Hygienekonzeptes gab es Zweierstarts im Abstand von fünf Sekunden. Dadurch verhinderte der Veranstalter Staus im Startbereich. Zugleich sorgte er für einen zügigen Lauf von Anfang an. Damit kamen Paulila, Maya und Dorothee offenkundig bestens zurecht. Über einen Kilometer in der W9, drei Kilometer in der W10 und in der Wertung Frauen belegten sie jeweils den 1. Platz. Jörg Frenzel hatte sich für die fünf Kilometer entschieden und erreichte dabei Platz 6 in der M40. Gleichwohl waren alle hoch zufrieden. Ihrer Freude tat auch das kühle, nasskalte Wetter keinen Abbruch. 

Anders Wolfgang Hoffmeister. Er startete über zehn Kilometer und erreichte das Ziel nach 53:42 Minuten als Dritter der M55. "Ziemlich verschwitzt musste ich anschließend auf Jakob warten, weil dessen Start eine halbe Stunde nach meinem stattfand. Das war schon recht unangenehm, weil ich mir doch eine Erkältung ersparen wollte." Dabei beeilte sich auch Jakob, wieder ins Ziel zu kommen. Für die fünf Kilometer benötigte er 24.50 Minuten, so dass er Platz 3 der M U18 belegte.

 

Petra Bierent, Andreas Fehling und Stefan Möller beim diesjährigen Lollslauf

Tags darauf starteten Petra Bierent, Andreas Fehling und Stefan Möller beim diesjährigen Lollslauf. Auch hier gab es keinen Massenstart. Vielmehr starteten die Aktiven im Kurpark im Abstand von drei Minuten. Also spielte auch hier ein Hygienekonzept eine große Rolle. Die drei SCM-Aktiven absolvierten jeweils fünf Kilometer. Schnellster unter ihnen war Stefan Möller mit 24:09 Minuten. Das reichte für Platz 3 der M50. Platziert zwar besser, aber in der Zeit schwächer präsentierte sich Andreas Fehling. Seine Zeit von 24:58 Minuten bedeutete Platz 2 der M55. Petra Bierent lief mit einer Zeit von 31:41 Minuten auf Platz 5 ihrer Altersklasse ein. "Damit bin ich ganz zufrieden", stellte sie anschließend nüchtern fest.

 

 

 

 

 

 

Platz 1 für Petra Bierent, Platz 6 und 11 für Andreas Fehling und Stefan Möller in Kassel

AndreasStefanEschwege. "Meinst Du, ich sollte wirklich starten," fragte unsere Läuferin Petra Bierent ihren Mann Otmar noch am Morgen des Wettkampftages. Denn wie auch ihre Vereinkameraden Andreas Fehling und Stefan Möller hatte sie sich auf den ersten Laufwettkampf in Nordhessen seit Ausbruch von Corona gefreut. Doch u. a. bedingt durch die Witterungsbedingungen kamen Zweifel bei ihr auf. Aber sie ging beim Lauf der Wassersport-Vereinigung Cassel (WVC) an der Fulda dann doch über zehn Kilometer an den Start. Nach den ersten Kilometern meinte sie zum Chronisten: "Jetzt bin ich ja doch Letzte!" Dabei hatte sie außer Betracht gelassen, dass anhand der gemeldeten Zeiten der Starter immer nur acht bis zehn Teilnehmer, also in sogenannten Wellen auf die Strecke schickte. Und sie arbeitete sich weiter vor. In der zweiten Runde kam dann die Sonne doch hinter den Wolken vor, so dass es schwül-warme Bedingungen gab, die sehr vielen Aktiven Probleme bereitete. Petra biss sich jedoch durch und kam nach 69:09 Minuten als Siegerin ihrer Altersklasse ins Ziel. "Die Zeit muss ich vergessen, Hauptsache ich bin angekommen", lautete denn auch ihr Kommentar in der Regenerationszone.

Andreas Fehling und Stefan Möller ging es auch kaum besser. Liefen in der ersten von zwei zu laufenden Runden noch beide anfangs zusammen, so setzte sich der Jüngere, Stefan, vom Älteren ab und kam mit über drei Minuten Vorsprung ins Ziel. 55:21 Minuten hieß seine Zeit laut elektronischer Ergebnisliste - auf einen Aushang hatte der WVC aus Coronagründen verzichtet. Das bedeute Platz 11 der M50. Er war auf den letzten Metern noch so gut gelaunt, dass er mit dem Mund-Nasenschutz, den alle Aktiven mit sich führen mussten, im Gesicht laufen wollte. Anders hingegen Andreas, der nach 58:39 Minuten auch endlich im Ziel war - "fix und fertig"! "Das war natürlich überhaupt nicht mein Wetter heute!"

Gleichwohl waren alle drei SCM-Aktiven froh, dass sich mit dem WVC endlich wieder ein Veranstalter bereit erklärt hatte, einen Lauf unter Corona-Bedingungen durchzuführen!

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Nina Voelckel mit Bestzeit über 5000 Meter in Warburg

Nina Voelckel abgekämpft, aber sehr zufrieden nach dem 5000m-Lauf.Eschwege. Es gibt sie wieder, die Leichtathletikveranstaltungen - wenn auch nicht mal so um die Ecke. Wie in anderen Sportarten auch musste Nina Voelckel für einen 5000m-Lauf bis nach Warburg im Leichtathletikverband Westfalen fahren. Anlässlich der Sanierung der Laufbahn hatte der Warburger SV zu einer Bahneröffnung eingeladen.

Angesichts der Coronabedingungen waren nur 4 x 8 Teilnehmer u. a. über 5.000 Meter zugelassen. Somit bestand Voranmeldepflicht nebst der Angabe einer möglichen Zielzeit. So gelangte unsere SCM-Läuferin in das zweitschnellste Rennen. Die ersten fünf der zwölfeinhalb Runden konnte sich Nina noch hinter den Männern in ihrem Lauf "verstecken", die ihr dadurch etwas Windschatten boten. Anschließend absolvierte sie mehr oder weniger allein ihre Runden, was sie sicherlich einige Sekunden an Zeit kostete. Gleichwohl blieb die elektronische Anzeige bei 17:51 Minuten stehen. "Das ist ja eine persönliche Bestzeit für mich", stellte sie anschließend überrascht fest, denn so schnell war sie zuvor noch nie über diese Distanz auf der Bahn gelaufen. Wie die Kundigen wissen, hatte Nina nach einer Verletzung das Lauftraining auch erst seit vier Wochen wieder aufgenommen. Darüber hinaus herrschten zur Veranstaltungszeit nicht nur Wind, sondern auch Sonne, die die Temperatur auf ca. 28°C aufheizte. "Insofern bin ich also super zufrieden", lautete denn auch ihre zweite Äußerung nach dem Zieldurchlauf.

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Olga Weber und Elke Hottenrott absolvieren 73,9 km bei RENNSTEIGLÄUFERatHOME

Elke Hottenrott jubelt

Eschwege. "Wenn schon der wirkliche Rennsteiglauf nicht stattfinden kann, muss man sich neue Ziele setzen", begründete Elke Hottenrott vom SCM ihre Teilnahme am virtuellen Lauf am vergangenen Samstag. Wo alljährlich mehrere tausend Laufbegeisterte beim Rennsteiglauf zusammenkommen, herrschte diesmal gähnende Leere. Denn alle, die eigentlich starten wollten, erhielten eine Absage. Allerdings bot der Rennsteiglaufverein, so zu sagen als "Kundenbindung" an, dass jeder seine Wunschstrecke in seinem Laufrevier absolvieren könnte - natürlich unter Beachtung der Corona-Bestimmungen - und diese Daten dann aufliefern sollte. Wer sich zu dem virtuellen Lauf meldete, erhielt auch eine Startnummer. So startete Elke mit drei Gleichgesinnten zu dem 73,9 km-Lauf am Thüringenpark in Erfurt pünktlich um 07.00 Uhr.

Olga Weber jubeltDa war Olga Weber, unsere zweite Läuferin in diesem Lauf, bereits eine Stunde unterwegs. So war exakt um 06.00 Uhr vor ihrem Geschäft in der Bahnhofstraße in Eschwege Richtung Lindewerra los gelaufen. Auch sie hatte sich den Supermarathon vorgenommen. Im Gegensatz zu Elke war es für sie der Erste seiner Art und war sie die ersten 32 Kilometer allein gelaufen. "Auf den ersten zehn Kilometern bin ich förmlich geflogen", resümierte sie anschließend. "Vielleicht lag es an den guten Bedingungen: ca. 5°C und kein Wind - das Wetter war super", fügte sie als Erklärung hinzu. An der Brücke in Lindewerra drehte sie um, um zurück Richtung Eschwege zu laufen. Hier erhielt sie dann auch zeitweise Läuferbegleitung. "Einmal für sieben und einmal für 15 Kilometer." Ansonsten erhielt sie Unterstützung vom Fahrrad aus. Allerdings reichte die Distanz Eschwege - Lindewerra und zurück noch nicht aus, so dass Olga Weber an der Kreisstadt vorbei auf der rechten Werraseite bis zur Brücke in Wanfried laufen musste und auf der linken Uferseite zurück. "Die Kilometer 50 bis 65 waren die härtesten", bilanzierte die Läuferin im Ziel. Ebenso stellte sie dort fest, dass sie einen Sonnenbrand bekommen hatte. Nach 7:47:25 Stunden hatte sie den Start- und Zielbereich in Eschwege wieder erreicht. "Vor lauter Freude habe ich noch eine Ehrenrunde auf dem Kreisel am Stadtbahnhof zurückgelegt", erzählte eine auch Tage später noch stolze Olga Weber zufrieden über ihren ersten Ultra-Marathon. Bei aller Freude und allem Stolz vergaß sie aber auch nicht, sich ganz herzlich bei ihrer Begleittruppe zu bedanken, "ohne die ich das nicht geschafft hätte!" Als "Belohnung" erhielt Olga anschließend eine Torte, auf der Kilometer- und Zeitleistung verewigt waren.

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